World of Warcraft Classic Burning Crusade

World of Warcraft: Fans befinden sich mit eigener Urversion auf Classic-Feldzug

World of Warcraft – der Klassiker! Die Welt, in der man stundenlang Abenteuer erleben kann, lässt die Spieler auch heutzutage nicht los. Die BlizzConline 2021 hat da auch nochmal die Erwartungen hochgeschraubt.

Alle in Aussicht gestellten Neuerungen außen vor: Welcher Spieler kennt nicht die nostalgischen Gefühle, die mit den Wurzeln der großen Klassiker einhergehen? Den einstigen Perlen der Games-Welt? Diese Gefühle wieder aufleben zu lassen, haben sich auch einige Hundert World of Warcraft-Fans mit einem etwas anderen Projekt vorgenommen. Mit einem Server, auf dem man ein neues Spielerlebnis schaffen möchte.

Wer am 5. März noch nichts vor hat, kann sich dem Vorhaben anschließen und helfen, mit The Fresh Cruade zu verdeutlichen, wie aktuell und beliebt die Classic-Version von World of Warcraft auch weiterhin ist. Und darüber hinaus ein noch viel wichtigeres Zeichen setzen …

World of Warcraft Classic Burning Crusade

World of Warcraft-Fans wollen altes Spielerlebnis neu erschaffen

Doch was hat es mit diesem Feldzug auf sich? Nun, Blizzard kündigte während der BlizzConline zwar neue Inhalte für World of Warcraft Classic an und lieferte über die Jahre immer wieder spannende Erweiterungen. So sollen Spieler zum Jahresende die Möglichkeit haben, auf Server mit Burning Crusade wechseln zu können. Doch eine neue Realm wollen die Verantwortlichen für World of Warcraft Classic wohl nicht mehr eröffnen.

Das prangern viele Spieler an, wie unter anderem Eurogamer berichtet. Wer aktuell in die Welt von World of Warcraft Classic einsteigt, wird mit zahlreichen Spielern auf höchsten Leveln konfrontiert. Der Spielspaß bleibt da auf der Strecke und Frust kehrt ein.

Deshalb schlossen sich rund 1300 Spieler aus insgesamt sieben Gilden zusammen, um am Freitag, den 5. März ein Ereignis zu erschaffen, wie es ihnen von einst im Gedächtnis geblieben war. Die aus aller Welt stammenden Spieler werden dafür einen wenig bespielten PvP-Server auswählen und auf diesem neue Charaktere erschaffen. Wer sich also in eine World of Warcraft-Spielwelt stürzen möchte, die sich beinahe „neu“ anfühlt, der ist auf dem von The Fresh Crusade ab 5. März in Beschlag genommenen Server ganz gut aufgehoben.

Internationale World of Warcraft-Bewegung

Cashzar heißt der Spieler, der die Bewegung The Fresh Crusade ins Leben rief. Und er erklärte gegenüber Eurogamer, weshalb er sich dazu berufen fühlte, diese Kampagne ins Leben zu rufen.

„Blizzard kündigte Burning Crusade Classic ohne neue Server an und ebenso wenig wurde mitgeteilt, was mit den bestehenden Low-Population- / toten Servern geschehen wird. Es wurde nur angedeutet, dass es womöglich erst nach Start von Burning Crusade Classic neue Server geben wird.“

Mit dieser Aussicht hat Caszhar ein Problem. Er befürchtet, dass sich Spieler im Stich gelassen fühlen, sobald Burning Crusade Classic Ende 2021 an den Start geht. Es sei kaum möglich, in Classic den Aufstieg von Level 0 auf 60 zu schaffen, wie es in der ersten Version von World of Warcraft der Fall ist. Zurückzuführen sei dies laut Caszhar auf Bots und Inflation, die den Spielspaß trüben und die Tatsache, dass sich für viele Dungeons und Gruppenherausforderungen kaum niedrigstufige Spieler finden ließen, mit denen man die Herausforderung gemeinsam meistern könne.

World of Warcraft Classic Burning Crusade

Was unternimmt Blizzard gegen The Fresh Crusade?

Bislang ist nicht bekannt, was Blizzard von The Fresh Crusade hält. Dass das Unternehmen gegen das Vorhaben vorgeht, dürfte unwahrscheinlich sein. The Fresh Crusade hat es auf einen Low-Population-Server abgesehen, auf dem durch die Aktion wieder deutlich mehr Leben einkehren wird. Dagegen dürfte Blizzard nichts einzuwenden haben. Da sich inzwischen sogar rund 3.000 Interessierte eingefunden haben, die sich der rund 1.300 Mitglieder starken The Fresh Crusade-Community anschließen möchten, dürfte jedenfalls allerhand Leben auf dem Server einkehren.

Ob diese Aktion von Erfolg gekrönt sein wird, muss sich zwar erst zeigen. Was sie aber schon jetzt tut, ist es, ein starkes Zeichen zu setzen. Einerseits für den Zusammenhalt der Gaming-Community, die sich die guten, alten Zeiten zurückwünscht, in denen es noch um den Spielspaß ging und nicht darum, dass per Botting Geld aus den Spielen geschlagen wird. Zum anderen könnte dies auch den Verantwortlichen bei Blizzard den einen oder anderen Denkanstoß liefern. Bist du dabei?

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