eSports - Trading Cards - Sammelkarten mit Trading-Cards-Hüllen sicher aufbewahren

Trading Cards als Geldanlage? So viel kann deine Sammlung wert sein

Trading Cards sammeln, tauschen oder als Geldanlage betrachten? Die häufig auch mit Videospielreihen verbundenen Sammelkarten sind nach wie vor beliebte Kultobjekte, die auch uns einen weiteren Blick wert sind.

Schon an anderer Stelle haben wir uns mit dem Thema Trading Cards beschäftigt. Das Thema ist allerdings so vielseitig, vielfältig und weitläufig, dass wir nochmal in aller Ausführlichkeit auch auf andere Aspekte der Trading Cards-Sparte eingehen möchten, während wir bereits angeschnittene Punkte nochmals etwas ausführlicher darlegen wollen. Falls wir euch mit unserem ersten Trading Cards-Artikel also bereits neugierig gemacht haben, dürfte euch auch dieser Beitrag durchaus zusagen.

Sammelkarten: Was versteht man unter Trading Cards?

Die Frage danach, was Trading Cards sind, ist ziemlich schnell geklärt. Es handelt sich um Sammelkarten, die zu Filmen, Serien, Games, Sport und mehr auf den Markt kommen. Ziel ist es natürlich, möglichst alle Trading Cards einer Reihe zu sammeln und somit eine komplette Sammlung vorweisen zu können. Doch wir würden keinen Ratgeber über Tradings Cards veröffentlichen, wenn das alles wäre, das du zum Thema wissen musst.

Wir wollen in diesem Ratgeber möglichst alle Aspekte abdecken, damit du weißt, worauf du dich einlässt, sobald du dein erstes Päckchen Trading Cards öffnest. Deshalb lass uns etwas tiefer in die Materie eintauchen. Es wird spannend!

Trading Cards zum Sammeln, Spielen und Tauschen

Der englische Begriff ist da etwas schwammig. Trading Cards steht 1:1 übersetzt für Tauschkarten – ein Begriff, den man heutzutage im Deutschen eher selten hört. Er ergibt aber durchaus Sinn, denn früher oder später, wirst du Karten doppelt, dreifach oder mehrfach besitzen. Und was machst du dann damit? Natürlich tauschen! Wer Tauschmaterial besitzt, kann dieses gegen andere gleichwertige Karten mit anderen tauschen. Kennt man ja so auch noch vom Schulhof.

Andernfalls werden Trading Cards im Deutschen einfach als Sammelkarten bezeichnet und, egal, ob du sie tauschst oder behältst, es gibt hier einen großen Unterschied:

  • Sammelkarten
  • Spielkarten

Sammelkarten zum Spielen und auch sogenannte Trading Card Games gibt es häufig, insbesondere im Bereich der Videospielfranchises und des eSports. Sie sind aber auch in den Bereichen Film, TV-Serien und Sport üblich – wobei sich die Themen gelegentlich ja durchaus überschneiden, wie man anhand von gewaltigen Multi-Plattform-Franchises wie Pokémon oder FIFA sehen kann. Je nach Spielsystem und Anleitung verfügen die Karten meist über Informationen zur Stärke der abgebildeten Figur oder des abgebildeten Objekts.

Eine Spielanleitung liegt dann meist dem Starterpack bei, das in der Regel aus einer Sammelmappe, der Anleitung und ein oder mehreren Päckchen Karten besteht. Gelegentlich liegt dem Starterpack auch eine exklusive Karte bei und nicht selten lassen sich die Hersteller für die Sammelkarten-Starterpacks oder Ergänzungen kreative Verpackungen einfallen, wie etwa geprägte Tin-Boxen.

Trading Cards - Star Wars Force Attax

Beispiel: Mit den Force Attax-Sammelkarten zu Star Wars kann man dank Punktesystem und Spielanleitung spielen.

Sammelkarten ohne Spielsystem können ganz schlicht gestaltet sein: Ein Motiv auf der Vorderseite, Informationen zur Karte, der Abbildung, Serie, Nummer, etc. auf der Rückseite. Mit diesen Karten kann nicht gespielt werden, das heißt, es sind keine Werte oder Punktangaben auf den Karten zu finden, Spielanleitungen gibt es somit ebenfalls nicht. Es handelt sich ausschließlich um Sammel- und Tauschobjekte. Nicht selten kommt es vor, dass du ganze Pakete und nicht nur einzelne Packungen (die häufig nur 5-6 Karten enthalten) erstehen kannst.

Trading Cards - Stargate Sammelkarten zum Kinofilm - Basiskarten

Beispiel: Mit den Trading Cards (hier Basiskarten) zum Stargate-Kinofilm konnte man nicht spielen. Auf der Rückseite dieser reinen Sammlerkarten befinden sich Infos zum Film und zur jeweils gezeigten Szene.

Trading Cards kaufen

Sammelkarten kannst du ganz regulär im Handel kaufen. Dank Online-Shops ist es inzwischen relativ einfach geworden, sich mit einer Fülle verschiedener Universen, Serien oder Packungen einzudecken. Neben Starterpacks, Ergänzungen und Booster-Päckchen erhältst du online auch Großhandelspackungen.

An Supermarktkassen, im Zeitschriftenhandel und am Kiosk erhältst du meist die Booster-Päckchen und auch die Starterpacks. Ergänzungssets, wie Tin Boxes, lassen sich dagegen eher im Spielzeugfachgeschäft oder online finden, wo du in der Regel auch Booster-Päckchen bekommst.

Exklusive und limitierte Karten

Sowohl bei den Sammelkartenspielen als auch bei den nicht bespielbaren Sammelkarten finden sich in der Regel exklusive Karten. Am häufigsten ziehst du die sogenannten Basiskarten aus den Trading-Card-Päckchen. Da wirst du sehr schnell Tauschmaterial anhäufen.

Bei exklusiven Karten werden die Hersteller in der Regel sehr kreativ. Unterliegen die Karten keinem Spielsystem kann es sich schlichtweg um Karten handeln, die weniger häufig vorkommen. Vielleicht handelt es sich um Holokarten, Autogrammkarten oder Kostümkarten.

Trading Cards Stargate Atlantis Costume Card

Beispiel: Mit exklusiven und limitierten Karten wie der hier gezeigten wird nicht gespielt. Es handelt sich um ein reines Sammlerobjekt, in diesem Fall um eine Kostümkarte mit einem Stück des original verwendeten Uniformstoffes.

Bei Karten mit Spielsystem sieht es ähnlich aus, wobei hier in der Regel keine Autogramm- oder Kostümkarten ausgegeben werden. Dafür setzt man gerne auf Prism- oder Goldfolie oder eben die beschriebenen Holoeffekte.

Exklusive Karten zeichnen sich dadurch aus, dass sie in der Stückzahl limitiert oder gar stark limitiert sind. Entsprechend schwer erhältlich sind sie und das steigert ihren Wert. Meist findest du auf der Verpackung Angaben dazu, in welchem Verhältnis sich exklusivere Karten ziehen lassen, etwa 1 Karte auf 7 Päckchen, etc.

Sammelkarten-Preise: Oft ein kleines Vermögen

Für Videospiel-Fans dürften vor allem die folgenden Universen interessant sein:

  • Pokémon
  • Magic the Gathering
  • World of Warcraft
  • Fortnite
  • Digimon
  • Sonic
  • Mortal Kombat
  • ESL & eSport-Sammelkarten

Außerdem begeistert ihr euch womöglich für die Sport-Trading-Cards, wenn ihr Fans der Kultspiele FIFA, NHL, NBA, etc. seid.

Bis auf ein paar wenige Ausnahmen sind die Kartenserien, die für Videospiel-Fans am interessantesten sind, allerdings leider nicht immer die großen Glücksgriffe. Vor allem Pokémon sticht aus der Masse heraus, denn immer wieder sind es Pokémon-Karten, für die Sammler utopische Summen auf den Tisch blättern. Teilweise werden 5- oder 6-stellige Preise aufgerufen. Doch wieso gerade Pokémon? Und was lässt den Wert von Karten überhaupt steigen?

Zum einen entscheidet natürlich das Publikum. Angebot und Nachfrage, wie überall. Pokémon hat insofern die Nase vorn. Andere der oben genannten Franchises verfügen zwar ebenfalls über eine große Fanbase, aber nicht jede Person innerhalb dieser Fanbase ist automatisch auch am Sammeln von Trading Cards interessiert. Pokémon spricht dagegen nicht nur z.B. Kartensammler aus dem Videospiele-Bereich an, sondern zudem die aus den Bereichen TV, Film, etc. Entsprechend groß sind das Interesse und die Nachfrage.

Geld verdienen mit Trading Cards?

Ob sich mit Sammelkarten Geld verdienen lässt, ist eine Frage, die in Anbetracht der teils erstaunlichen Summen natürlich naheliegt, die manche Karten auf dem Markt erzielen. Gewiss hat manch ein Sammler tatsächlich ein glückliches Händchen und/oder den richtigen Riecher. Wenn du eine Karte hast, die folgende Kriterien erfüllt, dann kannst du deine Karte(n) mit etwas Glück zu barem Geld machen.

Was macht eine Sammelkarte wertvoll?

  • Logisch, gefragt sind Karten, die selten waren und sind. Da im Lauf der Zeit Karten auch immer seltener werden, weil Exemplare zerstört werden oder einfach verloren gehen, kommt es zur Wertsteigerung. Vorausgesetzt, die Nachfrage ist da.
  • Die höchsten Preise erzielen Karten, die nie regulär in den Handel kamen. Das bedeutet, wer das Glück hat, einen Prototyp oder eine Concept Card zu ergattern, kann damit rechnen, einen wahren Schatz zu hüten. Ebenso gerne gesehen und beliebt sind Karten, die während Turnieren erspielt wurden. Nur wer im Turnier bestand, erhielt diese Karte(n) und durfte damit eine wahre Rarität mit nach Hause nehmen.
  • Ohne Interesse, große Nachfrage und einen gewissen Hype bleibt eine Karte relativ uninteressant. Es muss ausreichend Menschen geben, die bereit sind, einen gewissen Preis dafür zu bezahlen, damit die Karte an Wert zulegt.
  • Auch der Zustand ist von großer Bedeutung für eine Karte. Eine Sammelkarte, die aussieht, als sei sie gerade erst aus der Verpackung genommen worden, weckt natürlich deutlich mehr Interesse als eine, über die schon dein Hamster gezottelt ist und die neben abgestoßenen Kanten vielleicht auch noch Kaffeeflecken aufweist. Auch Knicke und Risse sind für Sammler – insbesondere die mit dickem Portemonnaie – ein großes Tabu. Wir empfehlen dir deshalb, deine Karten sicher aufzubewahren; in unserem Ratgeber findest du zahlreiche wertvolle Tipps zur Aufbewahrung von Trading Cards.
  • Rating: Wenn du über die Schatztruhe aus deiner Kindheit gestolpert bist, ist das eher unwahrscheinlich, aber solltest du eine Karte besitzen, die gerated wurde, kann dies den Preis nochmals erhöhen. Gerateted Karten werden sicher in transparente Schutzhüllen verpackt und mit einem Wert versehen. Dieser Wert besagt, in welchem Zustand sich die Karte laut Rating-Unternehmen befindet. Je höher das Rating, desto besser und hochpreisiger ist die Karte für gewöhnlich verkäuflich.

Das Interesse an Pokémon ist nach wie vor gegeben, wobei auffällt, dass gerade die Karten aus den 90ern begehrt sind, während die neueren Karten und Serien eher auf weniger Interesse stoßen. Vielleicht sieht das in 25 oder 30 Jahren ja anders aus 😉

Aber nicht nur mit Pokémon-Sammelkarten aus dem Kindheitsfundus lässt sich mit etwas Glück in Sammlerkreisen etwas Geld verdienen. Auch andere Franchises können sich auszahlen. Nicht immer reden wir dabei von 5- oder 6-stelligen Beträgen, aber mit einem hohen 2- oder 3-stelligen Betrag lässt sich ja doch auch was anfangen. Schauen wir uns ein paar aktuelle Beispiele an:

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Magic the Gathering Trading Cards

Das Magic the Gathering-Franchise hat schon einige Jährchen auf dem Buckeln und interessant an diesem ist, dass du hier sogar mit relativ gewöhnlichen Trading Cards Geld verdienen kannst. Vor allem das Interesse an alten Karten ist derzeit gegeben und so kannst du bei Magic the Gathering gerade große Sammlungen von Karten für 3-stellige Beträge verkaufen, wo du bei anderen Franchises froh sein kannst, wenn du dafür im mittleren 2-stelligen Bereich landest. Hast du außerdem noch Zubehör, so steigert dies den Wert natürlich immens.

Aber auch hier gibt es natürlich Ausreißer. Wiederum vor allem unter den älteren Karten. Karten wie Geheiligter Springbrunnen, Nasses Grab oder Überwachsene Grabstätte bringen es schon mal auf 80-120 Euro. Gwendlyn di Corci ist manch einem über 200 Euro wert. Hast du das Glück im Besitz des Black Lotus zu sein, so kann dir dieser im Originalzustand gut und gerne ab 125.000 Euro einbringen.

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  • Enthält spannende neue Karten aus dem Core Set 2021.
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World of Warcraft Trading Cards

Inzwischen sieht man World of Warcraft Trading Cards relativ selten und um eine echte Rarität zu sichten, benötigt man Geduld. Solltest du eine solche Rarität in deiner Schatzkiste haben, Glückwunsch!

Im Januar landete zum Beispiel die World of Warcraft Spectral Tiger-Karte in hervorragendem Zustand auf einer großen Online-Auktionsplattform. 8 Tage vor Auktionsende stand der Preis bereits bei umgerechnet rund 3.600 Euro. Andere Karte erzielen zumindest 3-stellige Beträge, so zum Beispiel der Dark Portal Hearthstone aus der Betrayal of the Guardian-Serie. Mit ca. 500 bis 750 Euro kannst du für diese Loot-Karte aus dem Trading Card Game rechnen.

Fortnite Trading Cards

Fortnite liegt auch weiterhin voll im Trend und das beliebte Battle Royale wird ausführlich mit Trading Cards gefeiert. Gerade die Basiskarten werden äußerst günstig gehandelt, doch es gibt auch einige hochpreisige Exemplare.

Den Ghould Trooper gibt es in verschiedenen Ausführungen. Hast du Glück und du besitzt den Ghoul Trooper #214 aus Fortnite Series 1 in der Crystal Shard-Ausführung, kannst du dafür schon mal rund 200 Euro einstreichen. Auch mit anderen Crystal Shard-Karten lässt sich durchaus der eine oder andere Euro verdienen, so zum Beispiel mit dem Series 1 Crystal Shard Red Knight #252. Besonders hoch gehandelt wird aktuell der Black Knight und das über verschiedene Ausführungen hinweg, insbesondere in der Crystal Shard-Ausführung#252 Series 1 von 2019. Ein 4-stelliger Betrag ist derzeit durchaus realistisch.

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Pokémon

Natürlich wollen wir an dieser Stelle auch die Pokémon nochmal erwähnen, die im Gegensatz zu den Digimon auch heutzutage noch deutlich mehr Interesse wecken. Während Digimon-Karten in den meisten Fällen deutlich an Wert verloren, statt gewonnen haben – wie etwa auch die Trading Cards zu Yu-Gi-Oh! oder DragonBall – sind die Pokémon auch weiterhin äußerst begehrt.

Wie zuvor schon erwähnt, liegen vor allem die alten Karten aus den 90ern noch voll im Trend. Sie sind aufgrund ihrer Seltenheit aber schwer zu finden und entsprechend schwer lässt sich der Markt auch beobachten, solltest du erstmal abschätzen wollen, ob du einen wahren Schatz im Keller hast oder nicht.

Interessant ist, dass hier sogar auf ungeöffnete Booster noch sehr gerne relativ hoch geboten wird – natürlich in der Hoffnung, dass vielleicht eine wertvolle Karte rauskommt. Du musst daher abwägen: Öffnest du den Booster und verkaufst die geöffneten Karten oder gehst du davon aus, dass keine wertvolle Karte drin ist, und spielst beim Verkauf mit dem Mystery-Faktor.

Spielst du mit offenen Karten, so können dir ein Skyridge Glurak, eine Ishihara GX Promo-Karte oder auch der Karpador (Tamamushi-Universität-Promo) je nach Karte schon mal 10.000 bis 16.000 Euro einbringen. Hast du bei einem Turnier eine No. 1-Trainer-Karte gewonnen, kannst du deinen Pokal im Kartenformat mit rund 60.000 Euro zu barer Münze machen.

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Trading Cards als Geldanlage?

Ob sich Trading Cards als Geldanlage lohnen, lässt sich am Ende nur schwer beantworten. Die Sammelkarten-Preise schwanken teilweise stark. Eine Ankündigung kann einen wahren Run auf die Trading Cards eines Franchises, egal, ob alt oder neu, auslösen.  Ebenso schnell kann das Interesse daran abflauen. Wie gewonnen, so zerronnen, ist deshalb leider ein Sprichwort, das auch auf deine Trading-Cards-Sammlung zutreffen kann.

Trading Cards als Investment zu sehen, ist zudem aus einem anderen Grund schwierig. Seltene Karten sind vor allem deshalb so teuer, weil sie eben selten sind. Um hier tatsächlich im Sinne einer Geldanlage eine Rendite zu erzielen oder zumindest in Form einer Sparanlage die Inflation auszugleichen, müsstest du zahlreiche seltene und wertvolle Trading Cards in deinem Besitz haben oder in deinen Besitz bekommen, um sie später – mit viel Glück – teurer wieder zu verkaufen. Ein ziemlich risikoreiches Unterfangen.

Trading Cards verkaufen: Die beste Strategie

Hast du dich dazu entschieden, deine Trading Cards zu verkaufen, möchtest du sie wahrscheinlich für einen möglichst akzeptablen Preis an die Sammler bringen. Eine Garantie, den bestmöglichen Preis zu erzielen, gibt es natürlich nie, aber mit diesen Tipps sorgst du ganz gut vor:

  1. Beobachte den (allgemeinen) Markt / die Wirtschaft: Geht es den Menschen wirtschaftlich schlecht, klammern sie sich an ihr Geld und entsprechend werden sie es nicht für „Spielereien“ ausgeben. Kurioserweise konnten wir zu Beginn der Corona-Pandemie beobachten, wie viele zwar an ihrem Geld festhielten. Diejenigen mit einem gesicherten Einkommen zeigten sich dafür umso mehr in Kauflaune a la „Wenn sonst schon nichts geht, dann gönn ich mir wenigstens das.“
  2. Beobachte den Trading Cards-Markt: Nicht immer verhält sich der Trading Cards-Markt entsprechend der aktuellen wirtschaftlichen Lage – und man muss auch bedenken, dass deine Karten vielleicht auch ausländische Bieter ansprechen. Informiere dich deshalb in Sammlerforen und beobachte, wie die Lage dort ist.
  3. Eng damit einher geht auch dieser Tipp: Beobachte Online-Auktionsplattformen. Oft findest du Angebote mit wahrlich traumhaften Preisen. Leider bieten viele Händler Karten und andere Sammlerstücke aber zu völlig utopischen Beträge und gekoppelt an eine Sofort-Kauf-Option an, was falsche Hoffnungen weckt. Such deshalb explizit nach Auktionen, in denen Karten angeboten werden, die sich auch in deinem Besitz befinden, und setze diese Auktionen auf deine Beobachtungsliste. Je nach Dringlichkeit schaust du dir über Wochen oder Monate an, zu welchen Preisen die angebotenen Karten am Ende jeweils weggingen und du gewinnst ein deutlich realistischeres Bild von dem, was deine Karte(n) tatsächlich wert ist/sind.

Digitale Trading Cards

Auch digital sind Trading Cards ein Thema und eigentlich wollten wir in diesem Artikel auch darauf eingehen, doch das sprengt dann doch etwas den Umfang und ist sicherlich ein spannendes Thema für ein anderes Mal.

Verrate uns doch deshalb an dieser Stelle lieber, ob du selbst Trading Cards sammelst, tauschst und kaufst und verkaufst und was du von „realen“ und digitalen Trading Cards hältst.

 

 

Anmerkung: Die Preise für Trading Cards schwanken stark und können von Woche und Woche anders ausfallen. Die in diesem Artikel aufgeführten Preise entsprechenden Beobachtungen im Januar 2022.

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